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Der Rettungsdienst besteht aus Notfallrettung und Krankentransport. Ziel der Notfallrettung ist es, bei Notfallpatienten/innen Maßnahmen zur Erhaltung des Lebens oder zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden einzuleiten, sie transportfähig zu machen und unter fachgerechter Betreuung in eine für die weitere Versorgung geeignete Einrichtung zu befördern.

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otfallpatienten/innen sind hierbei Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten. Die Frist zwischen dem Eingang der Notrufmeldung auf der Leitstelle und der Beendigung der Anfahrt soll möglichst nicht mehr als 10, höchstens 15 Minuten betragen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e. V. ist, neben anderen Verbänden, als Leistungsträger vom Land Baden-Württemberg vertraglich mit der Durchführung der Notfallrettung beauftragt.

rettungsdienst1Rettungswagen ASB LudwigsburgEr ist der zweitgrößte Anbieter in der Notfallrettung in Baden-Württemberg.

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ettungswachen werden unterhalten in Besigheim, Ditzingen, Heilbronn, Ilsfeld, Karlsbad-Langensteinbach, Karlsruhe und Karlsruhe-Durlach.

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udem auch in Blaufelden, Giengen, Langenau, Lauffen, Ludwigsburg, Mannheim, Merklingen, Oberstenfeld, Orsenhausen, Pforzheim, Riedlingen, Schwendi, Singen, Tübingen, Ulm und Wolpertshausen.

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es Weiteren gibt es in Stuttgart-Zuffenhausen eine gemeinsame Rettungswache mit der Johanniter-Unfallhilfe.



In der bodengebundenen Notfallrettung wird in der Regel das "Rendez-Vous-System" eingesetzt, bei dem, bei Bedarf, ein Notarzt mit einem Notarzteinsatzfahrzeug zum Schadensort gebracht wird, um bei der Versorgung des/der Notfallpatienten/in mit der Besatzung des Rettungswagens zusammenzuarbeiten. Ein Rettungswagen ist mindestens mit einem Rettungsassistenten besetzt, der beim Transport den/die Patienten/in zu betreuen hat. Die zweite Person im Fahrzeug muss, so das Gesetz, für ihre Tätigkeit geeignet sein. Der Verband selbst hat als Qualifikationsstandard für diesen "zweiten Mann" die Ausbildungsstufe des Rettungssanitäters als Regelfall festgelegt, wobei auf jeden Fall die Ausbildung zum Rettungshelfer vorliegen muss.

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it Ausnahme der Wache Schwendi, die ein reiner Notarztstandort ist, wird in allen Wachenstandorten mindestens ein Rettungswagen vorgehalten. Das Zubringerfahrzeug für den Notarzt, das Notfalleinsatzfahrzeug, ist neben dem Notarzt im Einsatz mit einem Rettungsassistenten zu besetzen. Der ASB betreibt Notarztsysteme in Karlsruhe, Mannheim, Merklingen, Schwendi und Ulm.

rettungsdienst2ASB Ludwigsburg im EinsatzMit der Notfallrettung sind etwa 190 hauptamtliche Mitarbeiter/innen und mehr als 50 ehrenamtlich Tätige befasst.

Die Notfallrettung wird von der zuständigen Rettungsleitstelle koordiniert, von denen es in Baden-Württemberg immer noch 36 gibt und die nach dem Willen des Gesetzgebers in der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes stehen.

Das gewünschte Mitwirkungsrecht an der personellen Besetzung der Leitstelle wird dem ASB in den Rettungsdienstbereichen Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim und Ulm gewährt.




Am 18.03.2009 ist seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Verordnung In Kraft getreten, für den Rettungsdienst nur noch die 112 als rettungsdienstliche Notrufnummer zu verwenden und zu bewerben. Daher ist die ursprüngliche Notrufnummer 19222 nicht mehr zu verwenden.


Folgende regionale Gliederungen im Landesverband bieten Notfallrettung / Rettungsdienst an:
Alb & Stauferland Neckar-Alb
Heilbronn-Franken Orsenhausen-Biberach
Karlsruhe Pforzheim-Enz
Langenau Schwäbisch Hall
Ludwigsburg Ulm, Alb-Donau, Heidenheim, Aalen
Mannheim/Rhein-Neckar