Betreutes Wohnen

Für behinderte Menschen

Für viele Menschen mit Behinderung ist es ein großer Wunsch, möglichst selbständig leben zu können. Oft ist das nur in einem Wohnraum möglich, der die speziellen Bedürfnisse erfüllt. Der ASB Ulm bietet dazu mehrere Modelle für Betreutes Wohnen: Im Rahmen des schwedischen Fokuswohnmodells stehen 12 barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Mit dem Schwäbischen Trainingswohnzentrum wurde ein weiteres Wohnangebot für jugendliche und erwachsene Menschen mit Körperbehinderung oder schwerer Erkrankung konzipiert. Dabei sind alle Möglichkeiten der persönlichen Assistenz mitgedacht.

Wohnmodell für Menschen mit Handicap

Wenn es nur ums Wohnen geht, stehen vor allem Aspekte der Ausstattung sowie der Infrastruktur im Mittelpunkt. Das schwedische Fokuswohlmodell bietet dafür beste Voraussetzungen:

  • Barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen
  • Kurze Wege zu den wichtigsten Einrichtungen des täglichen Bedarfs
  • Gute Anbindung des öffentlichen Verkehrs
  • Individuell abgestimmte, ambulante Dienstleistungen

Wohnangebot mit persönlicher Assistenz

Auch Menschen mit hohem Pflege- und Betreuungsbedarf können ihr Leben selbstbestimmt nach eigenen Bedürfnissen gestalten. In dem barrierefreien Wohnmodell ist eine 24-Stunden-Betreuung mit individuellen Assistenzleistungen möglich, auch Wohngemeinschaften zur Kostensenkung sind eine Option. Das Schwäbische Trainingswohnzentrum ist eingerichtet für Menschen mit folgenden Behinderungen: Querschnittlähmung, Schädelhirntrauma, Multiple Sklerose, Muskelerkrankungen, andere neurologische Erkrankungen, Spina bifida, andere bewegungseinschränkende Schädigungen und Amputationen sowie Schlaganfall.

Betreutes Wohnen mit integrierter Therapie

Um vorhandene Defizite punktgenau zu behandeln und zu mobilisieren, sind Anwendungen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und psychotherapeutische Gruppentherapie feste Bestandteile des Gesamtkonzepts. Die Therapeut:innen mit ihren Spezialausbildungen verfügen alle über langjährige Erfahrung und arbeiten eng mit den Handicaptrainer:innen zusammen.

Sozialpädagogische Hilfen

Diese Begleitung und Unterstützung zielen darauf ab, negative Auswirkungen von Erkrankungen und Behinderungen auf das Selbstwertgefühl zu vermeiden. Dabei übernehmen die Fachkräfte eine wichtige Aufgabe mit

  • Hilfen zur Situationsklärung
  • Psychosoziale Beratung und Betreuung
  • Beratung im Hinblick auf gesetzliche Möglichkeiten
  • Vorbereitung eines Übergangs in das gewohnte soziale Umfeld oder Aufbau eines neuen Umfeldes